Hypovereinsbank/FC Bayern München

Die HypoVereinsbank ist seit 2003 Partner des deutschen Rekordmeisters. Die lange Laufzeit der Partnerschaft zeigt, dass man von beiden Seiten zu seinem Partner steht und das Sponsorship lebt. Der aktuelle Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2015/2016.

Die HVB ist laut eigener Aussage nicht nur Hausbank, sondern auch exklusiver Partner für den FCB Finanzbereich und Konsortialbank im Falle eines Börsengangs. Die Entwicklung, Vermarktung und der Vertrieb von innovativen Finanzprodukten für die am Fußball interessierte Community bilden ein weiteres Business-Ziel, das im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht.

Da der Mutterkonzern UniCredit Premium Partner der UEFA Champions League ist, ergeben sich beim regelmäßigen Teilnehmer der Königsklasse weitere Synergien.

Werbliche Maßnahmen und Flächen

  • LED-BandenpräsenzBandenbild HVB
  • Werberechte mit der Mannschaft
  • Produkte mit FC Bayern-Bezug (Konten, Kreditkarten,etc.)
  • Promotions
  • zusätzliche Partnerschaft mit David Alaba (Anzeigen, etc.)
  • weitere klassische Werbemittel

Die HypoVereinsbank integriert seine Partnerschaft mit dem FC Bayern in sämtliche Marketing-Kanäle. Neben der Belegung klassischer Werbeflächen (Banden, etc.) nutzt die Bank die Rechte in eigenen Werbekampagnen, Promotions und auf den Social Media-Kanälen.

Erfolgreich und vorbildliche Vertriebsaktivierung

SparKarte_Websiteoptimiert_324x250Eine besonders gelungene Umsetzung zeigt man auf Vertriebsebene. Die VVB bietet seit Jahren gebrandete Bayner-Produkte wie Kreditkarten, Sparkonten und EC-Karten an. Die Karten werden jedes Jahr mit einem neuen Mannschaftsbild bedruckt. Dazu gibt es Sonderkondition, wie z.B. Sonderzinsen (Bei jedem 10. Bundesliga-Heimtor gibt´s für Inhaber der FC Bayern SparKarte 0,1% mehr Zinsen).

Inhaber der Prepaid-Karte (Mastercard mit Guthaben) erhalten 11025749_1067956503218347_4335238351120844008_nZugang zu einem  Sonderkontingent von 500 FC Bayern-Tickets. Seit 2014 verstärkt die HypoVereinsbank die Kundengewinnung durch die Partnerschaft mit dem Bayern-Star David Alaba. Jeder Neukunde eines Bayern-Produkts erhält ein unterschriebenes Alaba-Trikot.

Die Aktion wird mit hohem Werbedruck unter dem Titel „Hol Dir David’s Trikot“ auf allen Kanälen gespielt: Facebook, Website, Anzeigen in FC Bayern-Medien, TV-Sond980611_748575735156427_2074846188_oerwerbeformen und auf den TV-Banden in der Allianz-Arena.

Insgesamt hat die Hypovereinsbank nach eigenen Aussagen während der gesamten Partnerschaft seit 2003 100.000 Neukunden gewonnen und 300.000 FC Bayern-Produkte verkauft. Das ist neben der Markenpräsenz und der Imagesteigerung ein sehr gutes Resultat.

Bei der Nutzung der Werberechte kommt der HVB auch das Champions League-Sponsorship des Mutterkonzerns UniCredit zu Gute. Die HVB kann somit auch die Spiele und Bilder des FC Bayern in der Königsklasse für eigene Maßnahmen nutzen. Dazu gehören Tickets, Trikotverlosungen, Promotions und Bildrechte für Werbeanzeigen oder Social Media-Aktionen.

Paradebeispiel für ein gelebtes Sponsorship

Aus Agentursicht zollen wir der HVB und der Agentur dafür größten Respekt. Man hat verstanden, das Tool Sponsoring ganzheitlich zu nutzen und nicht nur Image und Bekanntheit gesteigert, sondern auch in den Vertrieb eingebunden. Dazu gehört Erfahrung, Sachverstand und Mut. Für die Bank hat sich dieser Mut wohl ausgezahlt.

Alles in allem ist die Partnerschaft der HVB mit dem FC Bayern besonders in den letzten 3-4 Jahren zu einem Paradebeispiel für die effiziente und durchgehende Nutzung eines Sponsorships geworden. Beide Partner leben die Partnerschaft und man hat verstanden, dass man gerade im B2C-Bereich den Fans Mehrwerte bieten muss, um in dieser Zielgruppe Akzeptanz und Image zu gewinnen. Wenn die Fans den Eindruck erhalten, der Sponsor zielt nur auf eigene Interessen ab, bleibt die Akzeptanz gering. Dies ist natürlich einfacher, wenn man eine breite Zielgruppe mit täglich genutzen Produkten ansprechen kann.

Stand: März 2015

 © Fotos: Sky.de (Screenshot), Hypovereinsbank.de